Spahn-Opfer Nr.1 – 89-Jähriger stirbt nach stundenlanger Klinik Irrfahrt


Indexexpurgatorius's Blog

Noch hat Jens Spahn seine Androhung noch nicht umgesetzt und die Realität überholt schon die Satire.

Im Wartebereich des Krankenhauses hängt ein großes Plakat mit der Überschrift: „Schlaganfall – jede Minute zählt!“ Die Aufklärungskampagne ist gut gemeint, aber trotzdem als zynisch.

Denn die Warnung ist weder das Motto der Notfallstationen noch das der Gesundheitspolitik.

Karl Meier (89, Name geändert), kämpfte nebenan auf der Intensivstation um sein Leben. Hinter ihm lag eine Sanka-Irrfahrt quer durch die Stadt, der 89-Jährige wurde zwischen drei Klinken hin- und hergekarrt. Es dauerte über zehn Stunden, bis ein geeignetes Intensivpflegebett für ihn gefunden war. Zwei Tage nach dem Schlaganfall schloss er für immer die Augen.

Seiner Enkelin, Michaela Ferling, geht es nicht um Schuldzuweisungen. Sie weiß, dass sich ihr Großvater selbst bei optimaler Akutversorgung wohl kaum von den Folgen des desaströsen Gefäßverschlusses in seinem Gehirn erholt hätte.

Aber die Tatsache, dass sie selbst fast schon…

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