Beamtenwillkür, üble Nachrede, Vorverurteilung und mediale Hexenjagd, gegen Menschen, die im Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit sind ?

veröffentlicht 26.10.2017  von Ramona Schneider Karger

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Was in diesem Land mittlerweile alles möglich, beziehungsweise, nicht möglich ist, bekam gestern, am 25.10.2017, Jürgen Ö. auf dem Amtsgericht in Siegen zu spüren.
Jürgen Ö. wollte eigentlich nur Familienunterlagen haben, diese verwehrte man Ihm und beschuldigte Jürgen Ö. sogar des Datenmissbrauchs, obwohl es sich um Unterlagen, seines Vaters´s handelt, von dem Jürgen Ö. auch seit Jahren eine Vollmacht hat, um sich genau um solche Dinge kümmern zu können.
Der Bürgermeister der Stadt Hilchenbach, Holger Menzel, fühlte sich, durch den dann folgenden Schriftverkehr, so genötigt, dass es letztendlich, auch zur Anzeige des Jürgen Ö. kam.
Dadurch, dass Jürgen Ö. Unterlagen bei der Stadt Hilchenbach beantragte, wurde er nicht nur Opfer der Justiz, sondern auch der grenzenlosen Hexenjagd, journalistischer Qualitätsmedien, welche nichts hinterfragen und die Thematik scheinbar gar nicht begreifen.
So benutzte ein Vertreter von WDR, ganz unverblümt, dass Wort „bombadiert“ in seinem Bericht. http://www1.wdr.de/…/…/reichsbuerger-gericht-siegen-100.html
Damit meint dieser wohl, dass Jürgen regen Schriftverkehr mit der Stadt Hilchenbach hatte, was daran jetzt so tragisch und skandalös sein soll, erschließt sich mir nicht.
Alle Journalisten, der bisher erschienenen Artikel über diese Verhandlung, scheuten sich nicht, den Begriff „Reichsbürger“ zu benutzen, erklären was ein Reichsbürger eigentlich sein soll, dass konnte Niemand.
Der Siegerlandkurier konnte es sich nicht verkneifen, in seinem Bericht zu erwähnen, dass am Montag, ein Reichsbürger, zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt wurde https://www.siegerlandkurier.de/…/landgericht-siegen-kurzer…
Was möchte man dem Leser damit sagen?
Richtig! Dieser Jürgen da, dass ist ein ganz böser und Reichsbürger und überhaupt…. er wollte ein Schriftstück!
Wir haben mit Jürgen Ö. gesprochen, dieser distanziert sich ausdrücklich von der Reichsbürgerbewegung und möchte auch nicht als solcher betitelt werden.
Man kann wirklich froh sein, dass wir uns nicht mehr im 16. Jahrhundert befinden, vermutlich hätte man Jürgen Ö. gestern öffentlich auf dem Marktplatz verbrannt.
Die völlig übertriebenen Sicherheitskontrollen, vor Beginn der Verhandlung, konnte keiner der anwesenden Prozessbeobachter, nachvollziehen.
Die Verhandlung wurde nach wenigen Minuten „beendet“ obwohl sie anfangs, nicht mal eröffnet wurde, Jürgen Ö. wollte sich nicht auf die Anklagebank setzen.
Warum auch ?
Und so bewertet nun die Richterin den Fall so, als wäre Jürgen Ö, gar nicht zur Verhandlung erschienen.
Er soll nun 300 Euro bezahlen oder aber für 20 Tage in Haft.

2 Gedanken zu “Beamtenwillkür, üble Nachrede, Vorverurteilung und mediale Hexenjagd, gegen Menschen, die im Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit sind ?

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